Hier ist die vollständige, unveränderte Logik hinter jedem Signal – keine Blackbox. Der Scanner sucht nach einem klassischen "Pole & Flag"-Muster in BEIDE Richtungen: long (starke Aufwärtsbewegung, enge Konsolidierung, bestätigter Ausbruch darüber) und short (das Spiegelbild – starke Abwärtsbewegung, enge Konsolidierung, bestätigter Ausbruch darunter). Diese Logik läuft für jedes Instrument unabhängig auf sechs Zeitrahmen (M5, M15, M30, H1, H4, D1) – im Dashboard kannst du zwischen ihnen umschalten und siehst für jeden Zeitrahmen den tatsächlich für diesen Zeitrahmen berechneten Status. Findet der Scanner auf einem Zeitrahmen sowohl ein gültiges Long- als auch ein gültiges Short-Setup gleichzeitig (selten, da beide eine entgegengesetzte Kursbewegung voraussetzen), zeigt er das mit der höheren Bewertung.
Eine Serie von 3 bis 10 Kerzen mit einer klaren, einseitigen Bewegung – aufwärts für ein Long-Setup, abwärts für ein Short-Setup. Damit ein Pole zählt, müssen zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein:
Direkt im Anschluss an den Pole folgt eine Verschnaufpause von 4 bis 12 Kerzen. Damit sie als "Flag" zählt:
Bei einem Long-Setup wird das höchste Hoch innerhalb der Flag zum Widerstand (die Linie, die der Kurs überwinden muss); bei einem Short-Setup spiegelbildlich das tiefste Tief zur Unterstützung (die Linie, die unterschritten werden muss).
Innerhalb der letzten 6 Kerzen sucht der Scanner nach einer Ausbruchskerze, die alle diese Kriterien erfüllt (für ein Short-Setup gilt jeweils das Spiegelbild – unter der Unterstützung statt darüber):
Zusätzlich – die Bestätigung durch Retest: ein gefundener Ausbruch zählt nicht sofort als "bestätigt". Der Kurs muss auf den zwei folgenden Kerzen durchgehend über dem Widerstand geschlossen haben (bzw. unter der Unterstützung bei einem Short). Fällt der Kurs in dieser Zeit auch nur einmal zurück unter den Widerstand, verwirft der Scanner das Setup komplett als Fehlausbruch – es taucht dann nirgends mehr auf. Solange die Bestätigung noch läuft, zeigt das Dashboard das Setup als "Im Aufbau" mit dem Hinweis "wird bestätigt", nie als bereits bestätigten Ausbruch.
Ein Pole+Flag-Setup (long oder short) wurde gefunden und die Retest-Bestätigung ist abgeschlossen: der Kurs hat sich auf zwei Kerzen in Folge durchgehend über dem Widerstand (bzw. unter der Unterstützung) gehalten. Bei mehreren gültigen Setups gleichzeitig wählt der Scanner das mit der höchsten Bewertung (u. a. Pole-Stärke, Abstand zum Widerstand, Kerzen seit Ausbruch).
Entweder ein gültiger Pole+Flag ist erkennbar und der Kurs nähert sich gerade dem Widerstand/der Unterstützung (Ausbruch könnte sich anbahnen), oder ein Ausbruch ist bereits erfolgt, aber die zweikerzige Retest-Bestätigung läuft noch – in beiden Fällen noch nicht bestätigt.
Aktuell erfüllt keine Kombination aus Pole-Länge, Flag-Länge und Ausbruchsposition alle obigen Kriterien, in keiner Richtung. Das ist der Normalzustand für die meisten Paare zu den meisten Zeiten.
Echte Screenshots aus dem Dashboard – die Zonen und Linien sind keine Illustration, sondern genau das, was der Scanner für diese Setups tatsächlich berechnet hat. Links ein bestätigter Ausbruch, rechts ein Setup, das noch "im Aufbau" ist – hier sieht man TP1, TP2 und SL besonders gut, da sie als durchgehende Linien über die ganze Chartbreite eingezeichnet sind:
Zusätzlich zu Pole, Flag und Widerstand/Unterstützung zeichnet der Chart bei jedem erkannten Setup ("Ausbruch" oder "Im Aufbau") drei weitere Linien ein, abgeleitet aus der Höhe des Pole selbst – für ein Long-Setup oberhalb, für ein Short-Setup spiegelbildlich unterhalb:
Liegt aktuell kein Pole+Flag-Setup vor ("Kein Setup"), fehlt die feste Widerstands-/Unterstützungslinie und damit auch der SL – TP1/TP2 basieren dann auf dem nächsten Kurshoch bzw. -tief der letzten Kerzen statt auf der Pole-Höhe.
In "Mein Konto" kannst du optional eine E-Mail-Benachrichtigung aktivieren: Sobald eines deiner ausgewählten Instrumente auf irgendeinem Zeitrahmen neu in den Status "Im Aufbau" wechselt, bekommst du eine kurze Mail – einmal pro neuem Setup, nicht bei jedem Scan erneut. Bestätigte Ausbrüche siehst du weiterhin live im Dashboard.